Neue Wohnformen entdecken

Moderne Wohnformen boomen. Sie laden ein in späteren Jahren nach einem Modell Ausschau zu halten, das zum Lebensstil nach der Familienphase passt. Der Wohnbereich und das eigene Quartier gewinnen an Bedeutung, wenn man mehr Zeit dort verbringt als bisher. Die Auseinandersetzung mit neuen Wohnperspektiven lohnt sich.
  • Zuhause

Seit 2014 bietet das Hunziker Areal  Wohnraum für 1'200 Personen – vom 1,5-Zimmer-Studio bis hin zur 12-Zimmer-Gemeinschaftswohnung. Karin Joss, Leiterin des Areals, gibt einen Einblick in das vielseitige Leben im Quartierteil.

Karin Joss, welche Wohnformen sind auf dem Hunziker Areal zu finden?

Es gibt verschiedene Wohnformen – die Bewohner*innen entscheiden selbst, welche zu ihnen passt. Sie können alleine leben oder mit anderen Personen in einer Gemeinschaftswohnung.

Wie können sich Zuzügler*in im Quartier vernetzen?

Über 40 Quartiergruppen bieten Gleichgesinnten ein buntes Programm und die Möglichkeit selbst mitzuwirken. Vertreten sind unter anderem Yoga, Handwerken oder Aktivitäten im Gemeinschaftsgarten. Die Rezeption ist Dreh- und Angelpunkt des Quartiers und Anlaufstelle für alle möglichen Anliegen. Ausserdem steht den Bewohner*innen das «Hunzikernetz» zur Verfügung – eine Online-Plattform, um sich zu informieren und auszutauschen.

Sie haben Belegungsvorschriften. Wie können die Bewohner*innen flexibel bleiben, wenn sich die Lebensumstände verändern?

Die Belegungsvorschriften richten sich nach der Anzahl der Bewohnenden: Sie können zu zweit höchstens eine 3-Zimmer-Wohnung mieten. Andersrum sind sie nicht eingeschränkt. Reduziert sich die Belegung in einer Wohnung, so gibt es Übergangsfristen, die ihnen genügend Zeit bieten, um neue Mitbewohner*innen zu finden oder nach einer kleineren Wohnung Ausschau zu halten. Für kurzfristige Besuche bietet sich unser Gästehaus an, wo Bewohnende von Spezialkonditionen profitieren.

Sie versprechen: «Wir bauen keine Siedlung, sondern ein Quartier». Wie sieht Ihre bisherige Bilanz aus?

Das Hunziker Areal hat sich zu einem lebhaften Quartierteil entwickelt. Zusammen mit den Bewohner*innen und den Quartiergruppen werden laufend neue Angebote, Ideen und Konzepte entwickelt. Die Reise bleibt auf jeden Fall spannend.

Mehr zum Hunziker Areal

Das Hunziker Areal setzt sich für eine hohe Diversität hinsichtlich Alter, Herkunft und ökonomischem sowie beruflichem Hintergrund ein. Das Schweizer Leuchtturm-Projekt bietet 150 Arbeitsplätze und Wohnraum für 1'200 Personen.

Sie interessieren sich für neue Wohnformen? Finden Sie heraus, wie sich das Leben auf dem Hunziker Areal anfühlt und verbringen Sie dort eine Nacht.

Alternativ können Sie das attraktive Projekt an den öffentlichen Führungen entdecken:
Samstag, 21. März 2020, 10 Uhr
Donnerstag, 7. Mai 2020, 18 Uhr
Samstag, 20. Juni 2020, 17 Uhr (Hunzikerfest)
Donnerstag, 20. August 2020, 18 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2020, 10 Uhr
 

(Fotos zvg mehr als wohnen / Rahel Erny, Ursula Meisser)

Einblick in City-Projekte für verschiedene Generationen (Dokumentation ZDF 2017)

            Karin Joss
Karin Joss
Arealleiterin
«Das Gästehaus ist eine ideale Lösung für Übergangssituationen. Wir beherbergen öfters Grosseltern, die nach der Geburt ihres Enkelkindes für eine längere Zeit ihre Familie unterstützen.»

Für Sie ausgesucht:

Wie gestaltet sich das Leben für ältere Menschen auf dem Hunziker-Areal? Die Age-Stiftung, die das Projekt bis heute unterstützt, hat bei den Bewohner*innen nachgefragt.

Was ältere Menschen dazu bewegt auf das Hunziker Areal zu ziehen? Darüber sprechen drei Senior*innen, unter ihnen Carmen Berchtold.

Unsere Bedürfnisse verändern sich stetig – so auch die Art und Weise, wie wir wohnen. Das Migros-Magazin präsentiert fünf Wohnwelten:  von der Senior*innen-WG bis hin zum Mehrgenerationenhaus.